Die Brandschutzverglasung muss im Falle eines Brandes raumabschließend wirksam bleiben, den Durchtritt von Feuer und Rauch verhindern und darf keine Wärmestrahlung durch lassen, d.h. sie muss isolierend wirken (< 140 K Temperaturerhöhung). Gläser der G-Klasse, Drahtglas, speziell vorgespannte Gläser, sonstige Sondergläser und Glaskeramik haben keine Brandschutzschichten und schützen in der Regel nur vor dem Durchtritt von Feuer und Rauch. Sie gelten damit als weniger widerstandsfähig, sichern den Raumabschluss, bieten aber wenig oder kaum Schutz vor Hitzestrahlung, die unter Umständen feuerabgewandt zu hohen Temperaturen und Selbstentzündungen von brennbaren Stoffen, wie Teppichen oder Mobiliar führen kann.